für Käufer/Verkäufer


Nebenkosten beim Kauf einer Immobilie

1,5 % Notargebühren (inkl. Grundbucheintragung)
3,5 % Grunderwerbssteuer
3,0 % Maklerprovision (ohne gesetzl MwSt,)
8,0 % gesamte Nebenkosten 


Notargebühren (inkl. Grundbucheintragung):

Grundstückskaufverträge erfordern eine notarielle Begleitung, da ausschließlich notariell beurkundete Kaufverträge rechtskräftig sind. Hierbei fallen Kosten nach der Gebührenordnung der Notare an. Bei besonderen Anforderungen oder Beratungen können zusätzliche Gebühren anfallen.

Höhe der Notarkosten:
Beim Kauf einer Immobilie (Grundstück und/oder Gebäude, Wohnung) müssen als Anhaltspunkt für die Notargebühren und Kosten des Grundbuchamtes etwa 1,5 Prozent des Kaufpreises als Nebenkosten einkalkuliert werden. In dieser Summe ist das Honorar des Notars nach der Gebührenordnung ebenso enthalten, wie die Gerichtskosten des Grundbuchamtes für erforderliche Eintragungen im Grundbuch. Der Notar veranlasst die entsprechenden Eintragungen im Grundbuch und wirkt bei der Stellung von Sicherheiten mit. Seine Kosten errechnen sich aus den notwendigen Dienstleistungsschritten. Je mehr einzelne Vorgänge abzuwickeln sind, desto höhere Notargebühren fallen an. Notwendige Schritte können zum Beispiel Löschungen von Belastungen, Eintragung von Wegerechten oder Wohnrechte sein. In erster Linie hängt aber die Höhe der Notarrechnung vom Kaufpreis des unbebauten Grundstückes, der Wohnung oder dem Gesamtpreis beim Kauf eines bebauten Grundstückes ab. Die Gebühren eines Notars unterliegen zusätzlich der Mehrwertsteuer.

Wer trägt die Notargebühren beim Kauf einer Immobilie?
Normalerweise trägt der Käufer einer Immobilie den größten Teil der beim Kauf anfallenden Notarkosten. Der Verkäufer übernimmt meist nur den Anteil der Kosten, die für die „Löschung der Rechte Dritter“ angefallen sind. Trotz dieser Trennung müssen beide Parteien gleichermaßen für die Begleichung der Notargebühren haften, da gesetzlich gesehen beide Parteien Kostenschuldner sind. So muss eventuell der Verkäufer doch die Schuld begleichen, sollte der Käufer nicht zahlungsfähig sein. Die Verteilung der Kosten wird normalerweise entweder mit einem Makler oder direkt mit dem Verkäufer vertraglich geregelt, damit nach Abschluss des Verkaufs keine unbestimmbaren Kosten überbleiben.


Grunderwerbssteuer:

Die Zahlung der Grunderwerbssteuer ist Voraussetzung für die Eintragung ins Grundbuch.

In Deutschland unterliegt der Erwerb von inländischen Grundstücken und Immobilien der Grunderwerbssteuer. Somit entstehen weitere Nebenkosten beim Immobilienkauf, die in Ihre Finanzierungsplanung einfließen müssen. DieGrunderwerbssteuer wird beim Immobilienkauf fällig und liegt in Bayern bei 3,5 Prozent der Kaufsumme. Die Zahlung der Steuer an den Fiskus ist Voraussetzung für die Eintragung ins Grundbuch. Erst wenn eine Bescheinigung der für die Besteuerung zuständigen Finanzbehörde vorliegt, eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung, steht einer Eintragung ins Grundbuch nichts mehr im Wege.


Makler Provision:

Hat ein Makler Grundstück, Haus oder Wohnung vermittelt, erhält er dafür ein Honrar, auch Courtage genannt. Sie richtet sich nach der Höhe des Kaufpreises. Eine einheitliche Regelung wie viel ein Makler für die Vermittlung verlangen darf, gibt es nicht. Maklerverbände geben ihren Mitgliedern unverbindliche Richtwerte vor. Die Spannbreite liegt meist zwischen 3 und 6 % des Kaufpreises. Dazu kommt noch die Umsatzsteuer auf diese Vermittlungsprovision. In München liegt diese bei  3,57 % inkl. gesetzlicher MwSt.

 

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